Er hat stattgefunden, der erste Fotomarathon in Hannover am 09.09.2017. Fast ein halbes Jahr nachdem ich mich angemeldet hatte, ist der Tag auch schon wieder vorbei. Und dieser Tag war lang, anstrengend, sehr humorvoll, lehrreich und, trotz Regen am Anfang und Ende, rundum gelungen.

(Damit dir das lesen auf einmal aber nicht zu lang wird, habe ich den Tag in einzelne Texte gesplittet.)

Fotomarathon, was ist das?

In kurz gesagt; die Teilnehmer müssen an einem Tag zu verschiedenen Aufgaben, in zeitlicher Reihenfolge, je ein Foto schießen und am Ende alle Bilder abgeben, ohne dass diese Fotos nachbearbeitet wurden. Nur das was die Technik der Kamera beim auslösen umsetzt, das ist erlaubt. Kein Photoshop, kein Gimp, keine Bearbeitung, Verbesserung oder Veränderung.

In Hannover war das Zeitfenster für die geforderten 12 digitalen Aufnahmen (analog durften es 24 sein) von 10:00 Uhr morgens bis 22:00 Uhr Abends. Die ersten drei Aufgaben wurden zu Anfang verteilt, die jeweils nächsten drei gab es dann alle drei Stunden später an Checkpoints, wo es auch Stempel zur Kontrolle gab. Am Ende wurden dann die Stempel kontrolliert und die Bilder übergeben.

Uns Teilnehmern waren also immer nur die Aufgaben bis zum aktuellen Checkpoint bekannt. Jedesmal war die Spannung beim abstempeln groß, was wohl als nächstes auf der Agenda stand. Alle 12 Aufgaben unterstanden zudem einem Leitthema, diesmal “Songs – Made in Germany”.

Beginn

Treffpunkt war das Atrium der VHS in Hannover. Draussen wiesen schon Beachflags auf den Marathon hin, obwohl es diese gar nicht gebraucht hätte. Schon auf dem Weg waren die Teilnehmer zu erkennen an Rucksäcken mit anhängenden Stativen, umgehängten Kameras oder auch durch die Gespräche die sie auf dem Weg zum Startpunkt führten. Ich bekomme das erste Mal Respekt vor all dem Equipment der anderen Teilnehmer.

#fmh17 - Bändchen
Das Bändchen zum 1. Fotomarathon in Hannover 2017

Im Saal dann war es sehr professionell von den Organisatoren. Alle aus der Orga waren an Shirts zu erkennen, die Anmeldungen wurden an mehreren Tischen nach Alphabet durchgeführt, es gab auf Nachfrage Informationen zum Ablauf, günstigen Kaffee vor dem VHS eigenem Restaurant und ganz viele lächelnde Menschen.

Das Alter der Teilnehmer war durchmischt. Von Jugendlichen, teilweise mit ihren auch teilnehmenden Eltern, bis zum älteren Semester mit geschätzten über 70 Jahren. Was ich schön fand, es gab auch Gehbehinderte und sogar mindestens eine Rollifahrerin die mitgemacht haben.

Am Anmeldetisch erhielt ich dann meine Teilnehmerkarte mit Startnummer (#373). Ein paar Flyer mit Informationenen zum Marathon und zur Preisverleihung die ich Passanten geben konnte, ein Armbändchen das mich zusätzlich als Teilnehmer auswies und, wenn ich gewollt hätte, auch ein Tagesticket für den öffentlichen Nahverkehr der Üstra. Dann hieß es warten bis zum offiziellen Start und sich die anderen Teilnehmer ansehen.

Es gab, wie ich auf dem Weg schon bemerkt habe, neben Knipsern wie mir, auch augenscheinlich einige Profis dabei. Das ist bei diesem Marathon auch gewollt, es gibt keine Ausgrenzung. Alle die wollen, und die kleine Teilnahmegebühr von unter 30 € bereit sind zu zahlen, können teilnehmen. Dieses breite Feld macht es meiner Ansicht nach sogar spannender, denn es kommt weniger auf ein perfekt vorbereitetes Set und Motivplatzierung an, sondern vielmehr auf ein gewisses Maß an spontanität und vor allem Kreativität.

#fmh17 - VHS Atrium
Die Teilnehmer werden im VHS Atrium begüßt

Am mitgebrachten Equipment und auch den Gesprächen zeigte sich schon, dass es hier ziemlich ambitionierte und motivierte Mitstreiter gab. Immerhin ist es ein Wettbewerb, bei dem es außer Ruhm, Ehre und Lob auch wertvolle Preise gibt.

Und dann war es soweit, kurz vor 10:00 Uhr war es schon hörbar. Es wurde ruhiger, die Teilnehmer die sich vorab noch drumherum verteilt und ausgeruht haben, sammelten sich in der Halle und richteten dann Ihre Blicke zu einem Tisch in einer Ecke wo wohl eine Ansprache erfolgte. Nach ein paar Rufen das nichts zu hören sei, stieg dann einer der Organisatoren auf den Tisch und für alle hör und sehbar wurde der Marathon mit ein paar letzten Tipps und Bitten offiziell eröffnet.

Auf dem Weg nach draussen gab es für jeden Teilnehmer den ersten DIN A4 Bogen mit den ersten drei Aufgaben und den Ort und Zeit für den ersten Checkpoint. Bis 13:00 Uhr hatten wir alle Zeit mit drei Fotos nach Linden in das Freizeitheim zu kommen um unseren ersten Stempel und die nächsten Aufgaben abzuholen. Vorher sollten wir uns aber alle noch einmal für ein Gruppenbild auf dem Ballhof sammeln.

Start

#fmh17 - 1. Block
Der erste Aufgabenblock

Und danach begann für mich der eigentliche Teil des Tages, das umsetzen der ersten drei Aufgaben:

  1. Eine Nummer zu groß (Startnummer ablichten)
  2. Erinnerungsfetzen
  3. Aus Liebe zum Detail

Wie ich diese Aufgaben umsetze und was den Tag alles noch an weiteren Aufgaben, Begegnungen, Entdeckungen und Überraschungen kam, dass dann im nächsten Teil zum 1. Fotomarathon in Hannover.

One thought on “Fotomarathon Hannover 2017 – Teil 1 zum #fmh17

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